DER MANN VON LA MANCHA
Von Dale Wassermann

Zum Stück “Er träumt den unmöglichen Traum”, die Welt ein wenig besser zu machen: Don Quixote, der selbst ernannte Ritter “von der traurigen Gestalt”. Seine Mitmenschen halten den Landedelmann Alonso Quijana schlicht für verrückt. Der Schöpfer dieser Romanfigur aus dem 17. Jahr hundert, Miguel de Cervantes, sieht das jedoch anders: “Vielleicht ist es Wahnsinn, sich Träumen hinzugeben. Aber ganz gewiss ist es der allergrößte Wahnsinn, das Leben so zu sehen, wie es ist, und nicht so, wie es sein sollte”. Diese Worte legte der Textdichter Dale Wassermann dem Spanier in seinem Musical “Der Mann von La Mancha” in den Mund. Ihn faszinierte die Persönlichkeit des Cervantes, der ein bewegtes Leben als Dichter, Kammerdiener, Soldat, Steuereintreiber und Zuchthäusler führte. Als Schauplatz wählte Wassermann das Inquisitionsgefängnis in Sevilla, in das Cervantes eingeliefert wird. Dort inszeniert der Dichter ein Schauspiel, in dem er selbst den Ritter Don Quixote verkör- pert. Das Gefängnis verwandelt sich und die Mit gefangenen tauchen als Akteure der Geschichte in die Phantasie des Dichters und seiner tragikomischen Hauptfigur ein.

Der Mann von La Mancha gehört mit weit über 2000 Aufführungen zu den erfolgreichsten Produktionen in der Geschichte des Broadways und wurde mit fünf der begehrten Tony Awards – u.a. in den wichtigsten Kategorien “Bestes Musical”, “Bester Komponist” und “Bester Songtexter”– ausgezeichnet.

Besetzung 3 Damen, 8 Herren, Querflöte, Klarinette, Fagott, Syntheziser, Schlagzeug/Percussion, Horn, Posaune, Trompete, Dirigat
Aufführungsdauer 120 Minuten, eine Pause